Vorstösse im GGR
GGR vom 29.03.2012
Motion „Aufwertung des Gemeinderates“
Antrag:
Der Gemeinderat wird beauftragt, die Arbeit in der Exekutive mit mindestens Fr. 23‘000.- pro Jahr zu entlöhnen. Die Mitglieder des Gemeinderates sollen dieses Einkommen versichern können.
Begründung:
Gemeinderatsmitglieder, die ihre Arbeit ernst nehmen, müssen dafür in der Regel 20 % der Arbeitszeit aufwenden. In der Exekutive mitarbeiten kann eine Person nur dann, wenn sie nicht darauf angewiesen ist, 100% zu verdienen und sie sich eine Reduktion in der Pensionskasse leisten kann. Aus dem Grund können sich viele fähige Bürgerinnen und Bürger aus Münchenbuchsee gar nicht zur Wahl in den GR stellen.
In Zollikofen erhalten die Mitglieder des GR FR. 23‘000.- pro Jahr in Ostermundigen Fr. 25140.- plus Fr. 4000.- Pauschalspesen.
In Müchenbuchsee beträgt der Lohn Fr. 17700.- pro Jahr. Dieser Lohn ist nicht versichert.
Damit ein Einsitz in den Gemeinderat für kompetente und engagierte Personen attraktiv wird, bitten wir um Zustimmung zu dieser Motion.
Peter Stucki
GGR Münchenbuchsee 21. Oktober 2010
Motion: Hirzi-Allee
AntragDer Gemeinderat wird aufgefordert, die Realisierbarkeit (Bereitschaft der Landbesitzer, Kosten für Planung, Pflanzung und Unterhalt, Finanzbeiträge Dritter, Mitarbeit der Bevölkerung, etc.) einer Allee oder Baumreihe entlang der Zufahrt zwischen dem Dorfrand (Höhenweg) und der Sportanlage Hirzenfeld (Gemeindegrenze) zu prüfen und bei positiver Beurteilung die dazu nötigen Finanzmittel rechtzeitig zu budgetieren. Begründung
Die gestalterische Aufwertung der Verbindung zwischen Dorf und Hirzenfeld ist für die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde in mehrerer Hinsicht gewinnbringend:
- Durch die neu gestaltete Wegverbindung gewinnt in dieses wichtige Naherholungsgebiet (samt den Freizeitanlagen im Hirzenfeld) an Attraktivität - Eine Allee oder Baumreihe mit einheimischen Hochstammobst- und -feldbäumen fördert die Biodiversität und vernetzt die bestehenden Einzelbäume. Letztere sind in schlechtem Zustand und müssen demnächst ersetzt werden. - Während den immer häufiger auftretenden Hitzetagen im Sommer kann die Allee den Weg beschatten und so Hirzi-Besucher ermuntern, trotz sommerlicher Hitze das Velo zu nehmen oder zu Fuss zu gehen. - Die Allee symbolisiert die enge Verbindung der Gemeinde mit dem Hirzenfeld.
- Falls eine Allee oder Baumreihe auch auf der Hirzi-Zufahrt der Nachbargemeinde Zollikofen realisiert wird, kann damit die beschlossene Zusammenarbeit der beiden Gemeinden bei der Führung des Hirzi symbolträchtig zum Ausdruck gebracht werden
- Die Allee bietet viele Möglichkeiten für Begegnungsorte.
GFL Fraktion Thomas Scheurer
Kleine Anfrage zum karitativen Engagement der Gemeinde Münchenbuchsee
Vor einiger Zeit veröffentlichte die Deza die Entwicklungshilfestatistik der bernischen Gemeinden für das Jahr 2008 – 2010.
Als absoluter Spitzenreite ist hier die Gemeinde Münsingen aufgeführt, die sich jedes Jahr mit Fr. 17.60.- pro Einwohner in der Entwicklungshilfe engagiert. Dies führt dazu, dass Münsingen dieses Jahr Fr. 200`000.- für diesen Bereich budgetiert hat.
Bei anderen Gemeinden beläuft sich der Betrag pro Kopf zwischen 1.00.- (Zollikofen ) und Fr. 2.60.-(Moutier).
Im Bericht des Bundes war die Gemeinde Münchenbuchsee nicht erwähnt.
Ich bitte darum den Gemeinderat um die Beantwortung folgender Fragen:
- Welchen
Beitrag investiert Münchenbuchsee pro Kopf und Jahr in die Entwicklungshilfe?
- Welche
Überlegungen des Gemeinderates stehen hinter diesem Betrag?
- Kann sich der Gemeinderat vorstellen, das Engagement der Gemeinde zu verändern?
Besten Dank für die Beantwortung dieser Fragen.
Peter Stucki
GGR-Sitzung vom 27. Mai 2010
Motion „Münchenbuchsee als Biodiversitäts-Gemeinde“
Antrag
Der Gemeinderat wird beauftragt, sich „die Biodiversität auf die Fahne“ zu schreiben und Anstrengungen zu unternehmen, damit die Artenvielfalt in der Gemeinde geschützt und verbessert wird.
An einer Fachtagung zum Thema Biodiversitäts-Gemeinde“ des WWF wurde ein Label „Biodiversitäts-Gemeinde“ analog des Labels Energiestadt vorgestellt. Wir bitten den Gemeinderat abzuklären, welche Voraussetzungen eine Gemeinde erfüllen muss, um dieses Label zu erhalten.
Im Weiteren wird der Gemeinderat beauftragt:
- Ein finanzieller Anreiz für die Landwirte zu schaffen, damit sie eine strukturreiche Landschaft pflegen. Änderung der Motion durch P. Stucki)
- Die Schulhausareale bei Neugestaltungen (spätestens aber bis in 10 Jahren) so weit als möglich naturnah umzugestalten.
- Strassenränder und öffentliche Grünflächen vermehrt biodivers zu gestalten.
Begründung
Die Überbauungen der letzten Jahre, die Zersiedelung sowie die intensive landwirtschaftliche Nutzung haben auch in Münchenbuchsee zu einem Verlust an Biodiversität geführt.
Die Gemeinden stehen in einer besonderen Verantwortung für den Erhalt der Artenvielfalt. Sie haben in diesem Bereich auch eine grosse Gestaltungsfunktion. Es liegt in der Verantwortung der Gemeinde, wie sie ihre Wälder, ihre Schulareale, ihren Friedhof und ihren Siedlungsraum bepflanzen. Diese Bepflanzungen wirken sich direkt auf die Artenvielfalt aus.
In der heutigen Zeit, in der sich der Mensch vermehrt auf eine intakte Natur zurückbesinnt, ist eine naturnahe Landschaft ein Standortvorteil. Wo die Natur intakt ist, da verweilt der Mensch gerne.
GFL Fraktion
Peter Stucki
GGR vom 18.2.2010
Motion: S’Weggli ar Wiehnacht und d’Glace uf der Schulreis (Kuno Schläfli)
Dabei geht es uns darum, nach Jahren der Budgetkürzungen und der Herabwürdigung der im Öffentlichen Dienst Tätigen diesen – und hier insbesondere den Lehrpersonen – gegenüber ein anderes Zeichen zu setzen. Durch die Entschädigung (100 CHF pauschal / Jahr) von Aufwänden, welche die Lehrpersonen von Schulen und Kindergärten für «ihre» Kinder bisher selbstverständlich und aus eigener Tasche bestritten, soll die Gemeinde ihnen Dank und Anerkennung für ihr Engagement unter immer schwieriger werdenden Arbeitsbedingungen bekunden.
Kleine Anfrage Ausweichverkehr (Thomas Scheurer)
Während der Sanierung des Tiefenauviaduktes muss ab März zeitweise mit Ausweichverkehr von Oberlindach über Münchenbuchsee nach Schönbühl (und umgekehrt) gerechnet werden. Dies bedeutet möglichen Mehrverkehr in Quartieren und im Dorfzentrum. Der Gemeinderat hat angekündigt, mit den Nachbargemeinden (Kirchlindach, Diemerswil, Moosseedorf) Kontakt aufzunehmen, um vorbeugende Massnahmen gegen diesen Ausweichverkehr zu besprechen. Die GFL bittet um die Beantwortung folgender Fragen:
1) Mit welchen Nachbargemeinden wurden Gespräche geführt? Wie beurteilen die Nachbargemeinden möglichen Ausweichverkehr durch Münchenbuchsee?
2) Welches sind konkrete Ergebnisse dieser Besprechungen? Werden vorbeugende Massnahmen getroffen und beteiligt sich Münchenbuchsee an solchen Massnahmen?